

ESSBARER WALD UND TERRASSENGÄRTEN
An dem Hang, wo einst nur nackter Lehmboden lag – im Sommer unzugänglich hart, im Winter sumpfig und schwer –, wächst nun ein üppiger, essbarer Waldgarten. Terrassen sammeln Wasser und geben es langsam an den Boden zurück. Zwischen Blumen, Kräutern, Gemüse, Obstbäumen, Oliven- und Nussbäumen entfaltet sich eine Landschaft, die atmet und nährt. Während der Bauarbeiten grub ich tief, manchmal bis zu anderthalb Meter tief, um den Boden von den vielen Lange-Steinen zu befreien. Dadurch konnte der fruchtbare Lehm wieder atmen und Raum für die Wurzeln schaffen, die diesen Waldgarten tragen.
Eindruck des aktuellen essbaren Waldes
Schritt für Schritt wächst unser essbarer Wald. Jedes Jahr versuchen wir, ihn ein Stück weiter auszubauen, auch wenn das nicht immer gelingt. Doch unsere Träume bleiben groß: ein größerer See am Fuße des Hügels, neue Terrassen, besser geeignete Obstbäume und ein Gewächshaus für Gemüse und Blumen, um uns selbst zu versorgen.
Wir haben auch gelernt, dass dieses Land ohne Bewässerung nicht überleben kann. Wasser verbindet hier alles. Dies ist erst der Anfang – die Geschichte unseres essbaren Waldes geht weiter…
2020
2021
2022
2025




Flora und Fauna
In unserem essbaren Wald leben und gedeihen die unterschiedlichsten Dinge. Im Gemüsegarten finden wir saisonales Gemüse, während die Hänge von Bäumen und Obstbäumen – sowohl einheimischen Arten als auch selbst gepflanzten Sorten – bewachsen sind. Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren reifen zwischen den Sträuchern, und überall dazwischen verströmen Kräuter und Blumen ihren Duft und ihre Farbenpracht. Viele dieser Blumen ziehen wir selbst aus Samen und suchen stets nach Sorten, die hier langfristig gut gedeihen.
Doch der Wald besteht aus mehr als nur Pflanzen. Vögel, die wir mithilfe der Merlin-App identifizieren, flattern zwischen den Zweigen. Schmetterlinge und Insekten finden ihren Weg zu den Blüten, und manchmal lässt sich auch ein Wildtier blicken. Alles bildet ein lebendiges Netzwerk, in dem jede Art ihren Platz hat – und in dem wir immer wieder aufs Neue entdecken, wie vielfältig und widerstandsfähig dieser essbare Wald sein kann.
Gemüse
Der Gemüseanbau geht nur langsam voran. Ein neues Gewächshaus und ein Gemüsegarten werden die Situation verbessern.
Baumen
Ich habe mittlerweile mehr als 120 Obst- und Nussbäume gepflanzt, sowie eine Auswahl weiterer (einheimischer) Arten.
Obst
Der Großteil der Früchte wurde angepflanzt und an verschiedenen Stellen im essbaren Wald platziert.










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